Die Dent de Satarma im Val d'Arolla (Wallis/Valais)

Ein Naturwunder mit menschlichen Spuren


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Die Dent de Satarma: Ansicht von S (links) und E (rechts)

Fotos: Autor, 6.8.2008


Im Val d'Arolla, einem hochgelegenen Nebental des Val d'Hérens (Eringer Tal) liegt ein Weiler mit dem merkwürdigen Namen Satarma.

Der Ortsname ist relativ leicht zu erklären: SA(N)TAR(O)MA = Sancta Roma, heiliges Rom.

Satarma liegt auf 1800 m. Und 200 m oberhalb des Weilers, an einem steilen, felsigen Abhang neben der Alp Louché mit dem Lac Bleu (Blausee) ragt ein merkwürdiger, auffälliger und von weitem sichtbarer Felspfeiler in den Himmel. Der Felsen ist länglich und schmal, aus der Nähe gleicht er der Klinge eines Messers.

Der Roc de Satarma ist ein natürliches Felsgebilde. - Aber wer ein Auge dafür hat und wer realisiert, daß man in vorgeschichtlicher Zeit häufig Figuren in Felsen gehauen hat, der stellt sich Fragen:

Ist der Felsen von Satarma künstlich behauen worden? Und was für eine Figur steckt darin?

Von unten sieht der Felspfeiler aus wie ein leicht gekrümmter Finger. Von Süden aber - einer Breitseite - glaubt man ein Murmeltier darin zu erkennen. - Und aus der Nähe betrachtet gleicht der Kopf des Felspfeilers einer Schlange, einer Natter.

Die genaue Betrachtung zeigt Bearbeitungsspuren am Felsen, deutlich erkennbar an den hellen Partien. Also ist ist das Felsgebilde künstlich nachbearbeitet worden. Das heißt, man wollte eine oder mehrere Tierfiguren in dem Fels darstellen.

Eine weitere Betrachtung könnte vielleicht zu weiteren Deutungen und Erklärungen führen.


PS: AROLLA hat die gleiche Bedeutung wie Aare, lateinisch AROLA: (C)AROLA = (Kaiser) KARL! - Vgl. hierzu: Der Vesuv ist überall.


Ergänzung: WACKELSTEINE

Bei dieser Gelegenheit sollen auch die sogenannte Wackelsteine erwähnt werden, grosse Felsen, die sich in einem labilen Gleichgewicht befinden.

Hier soll vorläufig nur auf einen Stein hingewiesen werden, den schon Plinius der Ältere in seiner Naturalis Historia erwähnt:

Der Sasso Menicante auf dem Monte Cimino in der Gemeinde Soriano, nördlich von Rom (Italien):