Die Ursprünge des Hebräischen sind ganz anders als konventionell dargestellt!
Hebraica historica
Neue Erkenntnisse zur Geschichte und zum Ursprung der hebräischen Sprache in Europa und in der Schweiz.
Hebräisch ist verkleidetes Griechisch.
Das Hebräische enthält Wörter mit lateinischer, das Deutsche Wörter mit hebräischer Etymologie.
Mit einem Anhang über den Ortsnamen Kadesch (Qadesh) Barnea.
Startseite: www.dillum.ch
Illustrierte Seite aus der Pessach Haggadah von Darmstadt
aus: Ingo F. Walther/Norbert Wolf: Codices illustres. Die schönsten illuminierten Handschriften der Welt; Köln 2000
Die Handschrift enthält Predigten, Maximen und Legenden aus der jüdischen Geschichte, die am Abend des Pessach-Festes gelesen wurden.
Man beachte besonders die gotischen Architekturfelder, welche die Gestalten einrahmen: Vor dem beginnenden 18. Jahrhundert ist diese Illumination unmöglich. - Aber datiert wird die Handschrift auf die Zeit "um 1430 AD" - also fast 300 Jahre, bevor der Text und die Illustration zeitlich plausibel sind!
Einführung ins Thema
Durch meine geschichtskritischen Forschungen seit etwa zehn Jahren bin ich zu einer neuen Sicht der Geschichte und Vorgeschichte gekommen. Darüber habe ich mehrere Bücher geschrieben:
Die Matrix der alten Geschichte (2006). Analyse einer religiösen Geschichtserfindung.
Die wichtigsten Erkenntnisse meiner Forschungen sind folgende:
- Unsere sicheren Geschichtskenntnisse reichen viel weniger weit zurück als bisher angenommen. Nach etwa dreihundert Jahren vor heute verlassen wir den inhaltlich und zeitlich sicheren Boden.
§ Auch die Hochkulturen vor der Geschichtsschwelle ("gallorömische Zeit", "Römerzeit", "Mittelalter", "Renaissance") haben einen Zeithorizont, der fünfhundert Jahre vor heute nicht überschreitet. - Die meisten Hochkulturen und Artefakte sind sogar in dem einen Jahrhundert vor der Geschichtszeit, also dem "17. Jahrhundert" zu sehen.
§ Die heutige Chronologie ist erst im 18. Jh. entstanden. - Es ist unmöglich, frühere Ereignisse und Kulturen zu datieren.
§ Die heutige Schriftlichkeit beginnt ebenfalls erst im frühen 18. Jahrhundert - Folglich wissen wir nichts Sicheres über die Zeiten vorher.
§ Schrift und Zahlen dienten zuerst nur der Aufzeichnung religiöser Texte (Bibel, (pseudo-)antike und "mittelalterliche" Chroniken und Autoren.
§ Die älteste Sprache scheint Griechisch zu sein, dessen Ursprünge vielleicht bis vor vierhundert Jahre vor heute reichen.
§ Auf der Grundlage des Griechischen wurde das Latein als Reichs- und Kommandosprache des (römischen) Westens geschaffen.
§ Erst mit der Schriftlichkeit seit dem Anfang des 18. Jahrhunderts erreichten Griechisch und Latein ihre heutige Vollkommenheit.
Hebräisch als junge Sakralsprache, vor vielleicht drei Jahrhunderten entstanden
Die hebräische Sprache nun ist jünger als Griechisch und auch jünger als Latein. - Nur die biblische Chronologie hat das Hebräische älter als die beiden anderen Sprachen gemacht.
Und Hebräisch wurde wie Latein und Griechisch wohl nie gesprochen. Aber der Einfluß auf die sich entwickelnden heutigen romanischen, germanischen und slawischen Sprachen, aber auch auf die orientalischen Sprachen wie Arabisch, Altpersisch, Sanskrit und Tocharisch ist deutlich.
Hebräisch wurde als Sakralsprache geschaffen. - Ihre Verwendung beschränkte sich auf die Aufzeichnung religiöser Texte und deren Interpretation.
Gerade beim Christentum ist die Bedeutung des Hebräischen als Sakralsprache evident: Fast alle Texte des Alten Testaments sind in dieser Sprache verfaßt. - Aber schon das Verhältnis zwischen Hebräisch und Lateinisch ist alles andere als klar: Stellt die Vulgata eine Übersetzung aus dem Hebräischen dar, oder stehen beide Sprachfassungen zeitlich und damit entstehungsgeschichtlich auf einer Ebene? - Ein Vergleich läßt beide Sprachen als gleichzeitig erscheinen.
Und eine letzte Frage: Ist Deutsch oder Hebräisch die erste Bibelsprache?
Hebräisch als maskiertes Griechisch
Als älteste überlieferte Sprache ist das Griechische anzunehmen. Alle anderen Sprachen sind davon abhängig. Das Lateinische zum Beispiel wurde als Reichs- und Kommandosprache des römischen Westens geschaffen, weil es offenbar leichter zu handhaben war als Griechisch.
Einige erhaltene alte Inschriften - ich erwähne hier das Zinktäfelchen vom Thormannbodenwald auf der Engehalbinsel bei Bern - belegen, daß das "Keltische" ursprünglich mit dem griechischen Alphabet geschrieben wurde.
Wenn die lateinische Sprache aus dem Griechischen entstanden ist, so erst recht das Hebräische als jüngste der drei alten Sprachen.
Die Ähnlichkeit zwischen Griechisch und Hebräisch ist evident.
Man vergleiche die beiden Alphabete:
alpha - aleph
beta - bet
gamma - gimel
delta - dalet
Für den genauen Vergleich studiere man das 700-seitige Werk von Joseph Yahuda: Hebrew is Greek; Oxford 1982. - Das Fazit dieser Untersuchung ist unwiderlegbar: Hebräisch ist ein maskiertes Griechisch und deshalb aus letzterem entstanden. - Auch wenn Yahuda die chronologischen Verwerfungen nicht kennt, drängt sich die Schlußfolgerung auf.
Lateinische Lehnwörter im Hebräischen
Hebräisch ist jünger als Latein. Unweigerlich müssen deshalb auch lateinische Elemente in jener Sprache zu finden sein. Und tatsächlich zeigt eine Analyse viele lateinische Lehnwörter im bibelhebräischen Wortschatz.
Die hier angeführten Beispiele sprechen für sich:
Lateinisches Wort mit hebräischer Entsprechung:
aetas = Zeitalter: et
aries = Widder: ari und arieh = Löwe
avis = Vogel: of = Vögel (als Kollektivum)
calamitas = Unglück: qalam = demütigen, erniedrigen, beschämt sein
Campania = Canaan, die heilige Landschaft rund um den heiligen Berg Vesuv.
cornu = Horn: qeren = Horn
diabolus = Teufel: gibah oder givah = Hügel (eigentlich also: Teufelsberg)
horribilis = schrecklich: Horeb (oder Chorev) = heiliger, also schrecklicher Berg. Synonym für den Sinai = Vesuv.
insula = 'iy = Insel
ira = Furcht: iyr'ah = Zorn
Italia = Iuda, das Hebräerland oder das Land des heiligen Bergs.
iurare = schwören: shvuah = Eid
numen = Wink, göttlicher Wille: neum = Orakel, Ausspruch (Gottes)
olim = einst: olam (lange Dauer in der Vergangenheit oder in der Zukunft)
peccatum = Sünde, Vergehen: peh'shah = Auflehnung, Frevel, Verbrechen
pirum = Birne: peri = Frucht (ohne Plural)
Ravenna: im AT Rabba, die Hauptstadt der Ammoniter. Der hebräische Geistliche nennt sich Ravennate = Rabbiner.
rixa = Streit: riv
salus = Heil: shalem = Gesundheit
schola = Schule: shulchan = Tisch (um den herum gelesen wird)
sextus = sechster: shishi = sechster
Sicilia oder sicilius = Gewichtsmaß (ca. 6 gr.): shekel (Gewichtsmaß: ca. 10 - 17 gr.)
simulacrum = Bild, Abbild: simlah = Mantel, Obergewand
sinus = Meergolf: Sinai (heiliger Berg = Vesuv am Meergolf von Neapel)
Die letzten fünf Wörter führen zu geographischen Bezeichnungen. Doch die jüdische Religion hat dieselben vesuvianischen Wurzeln wie das Christentum. Folglich müssen die gleichen Namen darin enthalten sein. - Und entstanden ist der Glaube rund um einen feuerspeienden heiligen Berg in Italien.
Das Alte Testament ist eine westeuropäische Schöpfung (wie das Neue Testament und die übrigen Schriften der Bibel auch).
Da fragt sich, weshalb die konventionelle Wissenschaft bislang diese eindeutigen Entlehnungen ignoriert hat. - Man kann das nur so erklären, daß nicht sein kann, was nicht sein darf: Hebräisch sei ein Jahrtausend älter als Latein. Folglich seien Anleihen unmöglich.
Das zeigt einmal mehr, wie dogmatische Barrieren den wissenschaftlichen Fortschritt verunmöglichen.
Die hebräischen Ortsnamen Europas
Seit Herbst 2004 untersuche ich die europäischen und besonders die schweizerischen Ortsnamen. Dabei habe ich herausgefunden, daß alle europäischen Ortsnamen bis weit in den Nahen Osten und bis Nordafrika Ergebnis einer zentralen und einheitlichen Benennungsaktion sind, die vielleicht vor ungefähr 300 Jahren stattfand.
Frucht dieser Untersuchungen ist das Buch Der Vesuv ist überall - dessen Schweizer Ortsnamenteil auch elektronisch abrufbar ist.
Die Durchdringung des Deutschen durch das Hebräische
Nach dem vorläufigen neuen Stammbaum der Sprachentstehung ist also das Griechische zuerst entstanden - in einer sehr rudimentären Form zwar.
Darauf wurde das Latein geschaffen, ebenfalls auf griechischer Grundlage.
Das Hebräische als jüngste und dem Kultus dienende Kunstsprache gründet ebenfalls vollständig auf dem Griechischen, nahm aber auch einige Elemente aus dem Latein auf - besonders im Wortschatz.
Nach Schaffung des Hebräischen, oder noch während des Vorganges, sind die übrigen germanischen, romanischen und slawischen Sprachen entstanden.
In den Texten des Alten Testamentes zum Beispiel sind schon romanische Orts- und Personennamen eingeflossen. Das belegt ihre Niederschrift zur Zeit der Entstehung der heute gesprochenen europäischen Sprachen. Ich sehe dies wie gesagt im beginnenden 18. Jahrhundert.
Besonders die deutsche Sprache hat eine große Anzahl hebräischer Wörter aufgenommen. Diese Anleihen werden von konventionellen Forschern verharmlosend als Einflüsse des Jiddischen erklärt. - Doch letztere Sprache ist eine deutsch-hebräische Mischsprache in Osteuropa, frühestens im späten 18. Jahrhundert entstanden und kann deshalb nicht die hebräischen Wörter im Deutschen erklären.
Auch hier sind die konventionellen Forscher ratlos. Sie verstehen nicht, daß das Hebräische nicht "uralt" ist, sondern jung, zeitgleich mit der Genese des Deutschen.
Und nur im deutschen Sprachbereich (einschließlich der Westschweiz und des Elsaß) gibt es hebräische Ortsnamen. Das Faktum spricht für sich selbst (vergleiche Der Vesuv ist überall).
Die hebräischen Lehnwörter im Deutschen
Hebräisch-deutsche Wörter sind zahlreich und bisher noch nie systematisch untersucht worden.
Dabei beweisen schon nur die hier angeführten Beispiele die Durchdringung des Deutschen durch das Hebräische.
Nach heutigen Erkenntnissen muß etwa die Hälfte des älteren deutschen Grundwortschatzes hebräischen Ursprungs sein.
Etymologie einiger deutscher Wörter mit hebräischem Ursprung:
Arbeit = arabah = Wüste (vergleiche ARABIA)
Asche = asher'a = heiliger Hain, hölzerne Götzenstatue, Götze
Bär = be'er = Grube, Graben (Vgl. den Bärengraben in der Bärenstadt Bern!)
Batzen (bernische Münze) = betsah = Gewinn, Vorteil
Beere = be'er = Grube, Graben (Vergleiche der Bär: ein Beeren-Esser!)
beten = bet'el = Haus Gottes
brechen = baruch = gesegnet
Bruch = baruch = gesegnet (vgl. Hals- und Beinbruch)
chuten (Schweizer Dialekt: stark regnen) = chut = Faden, Zwirn, Schnur
Degen = dag'im = Fische
Eben-Bild = eben (even) = Stein
Eiche = eich'ah (ich'ah) = wie (Anfang des biblischen Buches der Klagelieder)
Erz = eretz = (heiliges) Land
Gaden (hölzerner Oberstock) = gad = Dach
Gatter, das (Zaun) = gader = Zaun
Giebel = givah (gibah) = Hügel (oder gibah'el = Hügel Gottes)
Gipfel = kippur = Abbitte (vergleiche das jüdische Versöhnungsfest yom kippur)
Gott = ha'ot = das (göttliche) Zeichen
Graf = cherev = Schwert ("Schwert-Träger", vgl. französisch greffier)
gut = gleiche Erklärung wie Gott
Haar = har = Berg
Hafen, eigentlich wohl Harfen, englisch harbo(u)r = h/rabbah = (das) Ravenna (Hafenstadt, in der Vulgata: urbs aquarum)
Hafer = ha'bar = Getreide, Korn
Hag = hag'gan = der Garten (Eden)
Hain = ha'jajin = der Wein
Häscher = ha'sha'ar = das Tor (Im älteren Deutsch wurden die Büttel oder Knechte auch Schaarknechte genannt!)
Harnisch = ha'rishon = der Erste
Harz = ha'aretz = das (heilige) Land
hassen = hassadeh = das Feld (?)
Haube = qupp'ah = Zelt, Baldachin
Haut = ha'ot = das (göttliche) Zeichen (auch im Hebräischen ein Femininum!)
Heer = ha'ir = die Stadt
hehr = ha'or = das Licht
heilig = ha'el = der Gott
heikel = hechal (hekal) = Tempel, Palast
Heimat = ha'matteh = der Volksstamm
helfen = halevi'im = die Priester (die helfen)
hell = ha'el = der Gott
Heimat = ha'em = die Mutter (= Mutterland)
Herz = ha'aretz = das (heilige) Land
Herzog = he'artzot = die (heiligen) Länder
hetzen = ha'etz = das Holz, der Baum (oder: ha'etzah = der Rat, der Plan) (?)
Heu = ?
Himmel = ham'melech = der (Gott-)König
Hirsch = ha'rosh = das (heilige) Haupt
Hirt = ha'ir = die (heilige) Stadt
Hitze = chets, MZ chits'im = Pfeil, Pfeilspitze
hoch, Höhe = ha'ohel = das Zelt, der Tabernakel
hören = ha'or = das (göttliche) Licht
Hort (Gold) = ha'or = das Licht
Hubel (schweizerdeutsch für Hügel) = haba'al = der Gott
Hund = chanut = Laden (Der Hund: Das Tier, das den Laden bewacht.)
Hure = ha'or = das Licht
Hus (Haus) = ha'ish = der Herr
Hut = ha'ot = das Zeichen
Hütte = ha'ot = das (göttliche) Zeichen
Jahr = jare'ach = Mond
Jammer = jr + Roma = Stadt Rom
Jubel = jobel = Widderhorn, Horn, Trompete (zur Ankündigung froher Ereignisse)
Kalb = chalav = Milch
Käse = chaser oder chatzer = Hof
Kern = qeren = Horn
Kirche = qiriyah = Verkündigung oder qiryah = Burg, Stadt
kläffen = kelef = Hund
König = kohen (MZ: kohenim) = Priester (Priester-König) (vgl. Schweizer Dialekt: "choge")
kotzen = qots = Ekel
Kuchen = kochav = Stern
Kummer (Schweizerdeutsch chummer) = chum = schwarz
Kuppe = qupp'ah = Zelt, Baldachin
Kutte = kutton'et = Mantel, Obergewand
Kutteln = chut = Zwirn, Faden, Schnur
machen = makkah = Schlag
Magen = mag'en = Schild
Maut = maveth = Tod
Mensch = mah'aseh = (göttliches) Werk, Tat
Milch = melech = König
Mitte = mittah = Bett, Lager
Mönch (Münch) = minchah = Geschenk, Speiseopfer (Mönch = einer der Gaben empfängt)
oje = (Ausruf) = oyev = Feind
Pferd = pered = Maultier
preschen (vorpreschen) = parash = Reiter
rasch = rashim = Köpfe (?)
Rasse = rashim = Köpfe
rauh (Schweizer Dialekt: ruch) = ruch = (heiliger) Geist
Recht = rechov (Plural: rechovot) = Weg, Strasse
Reh = re = Freund
Säckel (Geldbörse, öffentliche Kasse) = shekel (hebräische Gewichtseinheit)
Schabe = shavah = Sturm
Schacher, schachern = shach'ar = Markt
Schaf = shofet = Richter
Schafott, das = shofet = Richter
schallen = shalom = Friede
Schalmei = shalom = Friede
Scham = asham = Sünde
scharf = cherev = Schwert
Scheibe = shevah = sieben (?)
schenken = chanach = widmen
Scheune = shanah = (heiliges) Jahr
Schiff = shivah = sieben, sieben Mal (Zusammenhang mit der Troja-Zahl sieben)
Schimmer, schimmern = shemesh = Sonne
Schlacht, schlecht, schlicht, Schlucht = shalach = aussenden, wegschicken; oder: shlacha = zu Boden werfen
Schlaf = chalav = Milch (?)
Schloß = shloshah oder shlosh = drei (Drei = Troja!)
Schlüssel = shloshah = drei (Troja)
Schmach = sh'muah = Nachricht, Kunde (Die Schmach der Niederlage = Die Kunde der Niederlage!)
Schmied = sh'mot = Namen (Gottes) (?)
Schmutz = sh'mot = Namen
Schnee = shanah = Jahr (?)
Schöffe (Laienrichter): shofet = Richter
Scholle = sh(e)'ol = Totenreich, Unterwelt
schön(en) = shen = Nichtigkeit, Trug, Falschheit
schräg = charag = zittern (?)
Schwan = shvah = sieben (Troja-Zahl)
schwarz = Doppelname, zusammengesetzt aus shvuah = Eid und eretz = Land.
"Schwurland"
Schwester = Zusammenhang mit shvah oder shvuah?
Schwur = shvuah = Eid
Sod (der Sod-Brunnen) = sod = Freundeskreis, Versammlung, Rat, Geheimnis
Übel = evel = Unrecht, Verkehrtheit (vergleiche das Englische evil)
Vieh = behemah = Vieh (vergleiche Dialekt: veh)
Welt = tev'el = Welt (Vertauschung des initialen Konsonanten t!)
Zeche = zecher = Nennung, Gedenken, Erwähnung
Zimmer = zimrah = Musik, Melodie, Lied (?)
Zinne = zinnah = Haken, Widerhaken, Schild
Zitze = tsits = Blume
So selten wie genuin hebräische Ortsnamen in der Romania vorkommen, so selten hebräische Wörter in den romanischen Sprachen. Das beweist, daß Hebräisch in engster Nachbarschaft mit dem Deutschen entstanden sein muß. Sicher ist das Gebiet des Oberrheins, also Süddeutschland oder die Schweiz, besonders die Westschweiz mit Bern, das Ursprungsland der hebräischen Sprache.
Die Sprachgeschichte muß neu geschrieben werden, Besonders sind die Ursprünge der deutschen Sprache und ihre Beeinflussung durch das Hebräische gänzlich unerforscht.
Aber sicher ist eines:
Die Sonderstellung des Deutschen innerhalb der "indogermanischen" Sprachfamilie ist eine Folge der Durchdringung durch die hebräische Sprache.
Anhang: Was bedeutet der Ort Kadesch Barnea (Qadesh Barnea)?
In mehreren Büchern des Alten Testaments wird mehrfach ein Ort Qadesch Barnea genannt:
Numeri 32, 8 und 34, 4
Deuteronomium 1, 2; 1, 19; 2, 14 ; 9, 23
Josua 10, 41; 14, 6 und 7; 15, 3.
Allgemein wird von dem Ort gesagt, daß die Israeliten nach ihrem Wegzug aus Ägypten dort längere Zeit gelagert hätten. Und von dort hätte Moses Kundschafter ausgesandt, um das künftige Gelobte Land auszuspähen.
Die Umstände und die Lokalisation des Platzes sind wie gewohnt ganz verschleiert. - Es wird gesagt, daß der Ort elf Tagesreisen vom Horeb entfernt sei, jenseits des Jordan, in der Wüste Araba, neben einem Bach Sered, auf dem Weg zum Gebirge Seir im Lande der Amoriter, in welchem in früheren Zeiten die Horiter gewohnt hätten.
Fomenko (Empirico-statistical analysis ..., vol. 1, 1994, 100) hat auf Grund der Erkenntnisse von Nikolai Morosow eine Lokalisierung von Seir = Teufelsgebirge vorgeschlagen: Damit könnte das Waadtländer Gebirge der Diablerets = Teufelsberge gemeint sein.
Der Hinweis ist wertvoll, weil er beweist, daß sich in den hebräischen Büchern des Alten Testaments die Geographie Westeuropas, besonders von Norditalien, der Provence und der Westschweiz spiegelt.
Seit Jahren beschäftigt mich die Bedeutung des Ortes Kadesch Barnea (Qadesh Barnea).
Die konventionelle Bibelwissenschaft bezeichnet heute damit eine Oase in der Wüste Sinai, halbwegs zwischen Mittelmeer und Rotem Meer. - Aber bekanntlich wurde die ganze westliche Ortsnamengeographie in der Kreuzfahrerzeit des 17. Jahrhunderts in den Osten exportiert. - Der ursprüngliche Ort muß also in Westeuropa gesucht werden.
Aus den biblischen Hinweisen läßt sich Kadesch Barnea nicht lokalisieren. Doch die Analyse des Namens bringt Aufschlüsse:
QDSH bedeutet im Hebräischen heilig. - Aber man kann auch das lateinische Wort CASTEL(LUM) darin sehen.
BRN bedeutet PRIAMUM, Priamus. - Von dem trojanischen Oberkönig leitet sich zum Beispiel auch der Ortsname BERN ab.
Kadesch Barnea kann also bedeuten:
Heiliger Priamus oder BERN-KASTEL.
Ortsnamen mit Bern sind sehr häufig. Eine Lokalisierung mit der bekannten Stadt Bern an der Aare scheint zu gewagt. - Es könnte ebenso Welsch Bern, also Verona gemeint sein. Denn in der Nähe soll der Jordan fliessen, der bekanntlich mit dem oberitalienischen Po zu identifizieren ist (Po = JERIDANUS > JORDAN).
Doch die Nähe der Namen bleibt. - Die Mehrfachnennungen weisen auf eine große Bedeutung des Namens Kadesch Barnea hin.
September 2005, ff.