Die aktuelle Gemäldegalerie von Dillum

(zugleich eine Seite mit wirtschafts- und finanzpolitischen Bemerkungen)

Startseite: www.dillum.ch


Zitate:

Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll

Ludwig von Mises


La seule cause de la dépression est la prospérité.

Clément Juglar: Les crises commerciales et leur retour périodique (1860).


Wenn der Wasserspiegel steigt, steigen alle Boote. Diese einfache Beobachtung mag in der Regel stimmen. Aber wenn mehrere Boote ein Leck haben, werden sie trotz des höheren Pegels sinken. Übertragen auf die Notenbanken – insbesondere den Gelddrucker-Meister Ben Bernanke – heißt das: Zwar können Zentralbanken zur Konjunkturbelebung die Geldmenge gewaltig ausweiten und damit zunächst auch die allgemeinen Vermögenswerte in die Höhe treiben, allerdings wird das nicht ohne handfeste Folgen bleiben.

Marc Faber, 5.5.2009


Die weltweite Finanzkrise ist auch eine Gesellschaftskrise. Man lese darüber die Kommentare auf der Webseite von Walter Eichelburg:

 

www.hartgeld.com


 

Man weiss es seit Jahrzehnten: Die Schweizerische Nationalbank ist alles andere als unabhängig. - Genauer gesagt ist sie die Handlangerin der Schweizer Exportwirtschaft!

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Sogar die CH-Gewerkschaften machen an der unsinnigen Euro-Stützung mit - wegen der Arbeitsplätze!

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Die Tage des EURO sind gezählt:

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Wir sind im Januar 2012: Der griechische Staatsbankrott rückt immer näher. - Französische Banken wackeln. - Italien und Spanien bekommen kaum noch Kredit. Die Europäische Zentralbank verteilt hunderte von Milliarden Euros fast zinslos. - Die Regierungen und Politiker versuchen zu beschwichtigen, wo doch das drohende Unheil auch für Normalbürger immer offenkundiger wird.

Wann fegt der Finanz-Tornado, das finanzielle Armageddon die weltweite Schulden- und Geldpyramide hinweg?

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Die Ursache der weltweiten Finanzkrise: Der Markt spielt nicht richtig: Die Staaten verbiegen mit ihren Eingriffen den Markt, manipulieren die Zinsen, häufen zuviel Schulden an, versuchen die notwendige Bereinigung der Finanzwirtschaft hinauszuzögern.

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Die ganze Welt hat Schulden in der Höhe eines babylonischen Turms (vgl. das Bild von Breughel) angehäuft. Wann stürzt der Schuld-Turm ein?

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Vgl. den Artikel über die Schulden-Bombe:

Wann stürzt der babylonische Schuldenturm ein?

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Und wie lange hält der €?

Wie lange hält der EURO noch?

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Sogar offizielle Medien halten seit Ende Juli 2011 den EURO für gescheitert

Der deutsche Staatsbankrott ist besiegelt!

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Der System- und Politikkritiker Udo Ulfkotte hat mit einer seiner Betrachtungen wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen: Die drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz sind dabei, sich politisch korrekt und ohne viel aufzubegehren, eben unter Glücksgefühlen, in den politischen und wirtschaftlichen Untergang zu treiben.

Deutschland, Österreich und die Schweiz: glückselig in den Untergang

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Zur Welt-Finanzkrise:

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Der Euro ruiniert Europa:

 

http://www.sueddeutsche.de/geld/eu-waehrungsunion-contra-position-der-euro-ruiniert-europa-1.1042227

 

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In den letzten Monaten, Wochen und Tagen wird immer klarer: Die Europäische Union ist ein anmassendes bürokratisches Ungeheuer geworden, das die Bedürfnisse der einzelnen Staaten und seiner Völker missachtet.

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Und der Euro ist eine künstliche Währungsunion. Diese kann keine Dauer haben, da die Finanzpolitik und die Volkswirtschaften der einzelnen Länder zu unterschiedlich sind.

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Sowohl die EU wie der Euro sind Konstrukte, die nur unter Schönwetter-Bedingungen einigermassen funktionieren.

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Die vor dreieinhalb Jahren ausgebrochene weltweite Finanzkrise wird auch den europäischen Staatenbund EU und seine Währung EURO auseinanderreissen. Man sieht das daran, dass immer mehr wirtschafts- und finanzschwache europäische Länder umfallen: Zuerst war es Griechenland, jetzt Irland. - Und wer folgt als nächster: Portugal, Spanien, Italien?

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Wie die Sache endet, ist klar. Nur der Zeitpunkt steht nicht fest.

Vgl. auch den interessanten Artikel über die Geschichte der europäischen Einheitswährung:

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http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html


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Wie läßt sich die Finanzkrise lösen?

 

Die obigen Zitate sagen deutlich: Grund für eine Finanzkrise ist das zu viele Geld. Geld sind Schulden und umgekehrt. Und sobald die Schulden größer sind als die Einkommen, aus denen sie verzinst und getilgt werden, entsteht eine Überschuldung. In ihr haben die einzelnen Schuldner, der Staat, die Unternehmen, eine ganze Volkswirtschaft ein Problem: Die Schulden erdrücken die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Also schrumpft der Handel und der Konsum, und die Investitionen werden zurückgefahren. Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist da.

 

Der Schuldendruck läßt sich nur so lösen, daß man die Last der Forderungen verringert. Man läßt sie krachen („crashen“). Das ist unangenehm: Viele Unternehmen gehen kaputt, Banken schließen, der Staat kann die Gehälter und Investitionen nicht mehr bezahlen.

 

Die Politiker, Bankiers und Unternehmer, welche diese irrwitzige Verschuldung veranlaßt haben, müssen verschwinden. – Den Einzelnen trifft es ebenfalls: Vielleicht wird er zeitweise arbeitslos, verliert seine Ersparnisse bei der Bank.

 

Aber in einer solchen Krise bleibt der Produktionsapparat, bleiben die Sachvermögen bestehen. Und nach und nach kommt die Wirtschaft wieder in Gang: Neues Geld, neue Kredite, eine neue Konjunktur entsteht.

 

Auf der Strecke bleiben die Staaten, die zu viel Geld verteilt und damit Schulden angehäuft haben, die unrentablen und heruntergewirtschafteten Unternehmen; die Haushalte und Personen, die falsch spekuliert haben.

 

Eine Finanzkrise läßt sich auch nicht mit neuer Geldschöpfung („Rettungspakete“, „Notenpresse“) bekämpfen. Damit verschlimmert man die Krise und verlängert sie.

 

Ohne Finanzkrise keine Konjunktur, kein neues Wachstum.


Was wird passieren, wenn das Schlimmste eintrifft?

Man lese dazu:

http://schnittpunkt2012.blogspot.com/2009/05/ausschreitungen-soziale-unruhen.html


Wehe, wehe Babylon!


In diesen Tagen. Wochen und Monaten (2011) erleben wir gerade eine weltweite Finanzkrise von historischem Ausmaß. Innert Stunden werden an den Börsen Milliardenwerte vernichtet. Eine Bank nach der anderen muß ihren Offenbarungseid leisten. Firmen geraten in Not, selbst Staaten. Gewaltige Reichtümer lösen sich in Luft auf. Die Regierungen sind hilflos, ebenso die Bürger.

Die eilig zusammengebrauten Rettungsmaßnahmen, die Milliarden von öffentlichen Stützungsgeldern und Staatsgarantien nützen nichts. Sie wirken wie Wasser auf dem heißen Stein. Der Zusammenbruch des Kredit- und Geldsystems scheint nicht mehr aufzuhalten.

Wenn der Kredit zusammenbricht, steht die Wirtschaft still. Nichts wird mehr produziert, geliefert oder gehandelt. Not bricht aus, zuletzt Kriege und Bürgerkriege. - Der mögliche Horror ist nicht zu überbieten.  - Die Szenarien kann man ausmalen. Aber was wirklich kommt, wissen wir nicht.

Paul C. Martin, genannt Dottore, der große Prophet des finalen Crashs hat in einem seiner Bücher (Aufwärts ohne Ende, 1988) schon vor zwanzig Jahren den Untergang eines auf Überschuldung beruhenden Finanzsystems auch mit Worten der Bibel, genauer gesagt mit der Offenbarung des Johannes (der Apokalypse) erklärt:

Gefallen, gefallen ist die große Stadt Babylon, ... Und die Kaufleute der Erden weinen und trauern, .... denn in einer Stunde ist dieser große Reichtum verwüstet worden.

(Cecidit, cecidit Babylon magna, .... Et negotiatores terrae flebunt et lugebunt super illam, ... quoniam una hora destitutae sunt tantae divitiae.)

(Apokalypse des Johannes, Kapitel 18)

Auch für die heutige Welt wird einmal das finanzielle Armageddon kommen, die Kernschmelze des Weltfinanzsystems.

Paul C. Martin (Aufwärts ohne Ende) umschreibt die finanzielle Apokalypse auch mit den Worten von Stan Salvigsen, dem langjährigen Chef-Ökonom von Merrill Lynch:

Eines Tages kommt der ultimative Margin Call, die letztmalige Aufforderung, nachzuschießen, wo es dann aber nichts mehr nachzuschießen gibt, weil der zum Nachschuß aufgeforderte Partner selbst am Ende ist.


Paul Signac: Der Papstpalast von Avignon, 1900 (73 X 92 cm); Musée d'Orsay, Paris


Welche Stadt aber ist Babylon?

Es ist erst in zweiter Hinsicht die bekannte Ruinenstadt am Euphrat im Zweistromland.

In der Bibel steht Babylon für Avignon, die Papststadt an der Rhone in Südfrankreich.

Zwei Gründe gibt es dafür:

Das Aussehen: Die Stadt Avignon hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem alten Babylon: Beide Städte liegen am linken Ufer eines Flusses und haben ähnlich aussehende Ringmauern und Paläste (siehe das obenstehende Gemälde).

Der Ortsname: BABYLON (PPL) enthält papalis (PPL) = päpstlich, bedeutet also die Papst-Stadt. Bekanntlich residierte der Papst anfänglich (vielleicht vor 300 Jahren) in Avignon, bis er aus unbekannten Gründen nach dem heutigen Rom am Tiber transferiert wurde.

Avignon selbst findet sich ebenfalls im Zweistromland im Namen der zweiten Sündenstadt neben Babylon:

Avignon, lateinisch AVENNO(NEM) = VNN > NNV = NINIVE

Nicht nur Babylon, auch Ninive muß fallen!

Der Prophet Zephanja droht Ninive mit deutlichen Worten:

Wehe der greulichen, unflätigen, tyrannischen Stadt!

Vae provocatrix et redempta civitas!

(Zephanja, 3, 1)


Auch Aventicum bedeutet Avignon

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der "Römerstadt" Aventicum, französisch Avenches (Kanton Waadt, Schweiz), mit dem abgegangenen deutschen Namen Wiflisburg.

Vergleiche darüber den Artikel Avenches - Aventicum - Wiflisburg - Neapolis

Die Namensähnlichkeit zwischen Aventicum und Avignon ist verblüffend:

AVENTICUM = VN(T) = AVENNO(NEM) = VNN

Es gibt aber auch frappante Ähnlichkeiten in ihrer Geschichte:

Avignon war Bischofstadt, bevor der Bischof aus unbekannten Gründen nach Rom zog.

Aventicum war Bischofstadt, bevor dieser aus unbekannten Gründen nach Lausanne zog.

NOTA BENE: Aventicum galt auch als eine helvetische Kaiserstadt. Denn der vesuvianische Gottkaiser Vespasianus Titus soll dort, wenn nicht geboren, so doch seine Jugendzeit verbracht haben.


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Die Gemälde-Galerie

Augusto Giacometti: Rittersporn, 1911, Öl, 67 x 72.5

2010 verkauft von der Galerie Koller, Zürich, für CHF 710.000.-



Alfred Sisley (1839 - 1899)

Bords du Loing à Saint-Mammès, 1892

Öl auf Leinwand, 60,3 x 73,5, unten links signiert

2010 verkauft von der Galerie Koller, Zürich, für CHF 1.75 Mio.


Giovanni Segantini (1858 - 1899): Pascoli di primavera, 1895

155 x 95, Milano: Brera


Das Gemälde hat einen besonderen Reiz. Es stellt eine Alp in realistischen Farben und in natürlichem Licht dar. Trotzdem verströmt das Bild einen künstlerischen Charme. Man könnte es alpinen Impressionismus nennen.


Giovanni Giacometti

(1868 - 1933)

Frühling im Bergell (Springtime in Val Bregaglia)

Öl auf Leinwand, 65 x 60 cm

Im Juni 2008 in der Galerie Koller (Zürich) für 1, 3 Mio. CHF an einen Schweizer Sammler verkauft.

Kein Schweizer Maler des 20. Jahrhunderts hat die Schweizer und besonders die Bündner Bergwelt so gut von den Farben und von der Stimmung her eingefangen.


Ivan Konstantinowitsch Ajvazovski (1817 - 1900)

Nach dem Sturm, 1892

Verkauft von der Galerie Koller, Zürich, Frühjahr 2008


Jakob Philipp Hackert

(1737 - 1807)

Blick auf das Volturno-Tal in Richtung Capua

Öl auf Leinwand, 120 x 168 cm

Im März 2008 von der Galerie Koller (Zürich) für CHF 710'000 verkauft.


Ivan Konstantinovich Aivazovsky

(1817 - 1900)

Ein Poet inmitten von Fischern im Hafen von Neapel. Im Hintergrund der rauchende Vesuv.

Öl auf Leinwand, 118 x 192 cm.

Im Herbst 2007 von der Galerie Koller (Zürich) für CHF 3 Millionen (1.8 Millionen €) verkauft.


Der hohe Preis zeigt, wie begehrt russische Kunst geworden ist. - Man darf einen russischen Käufer des Gemäldes vermuten.

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Das alte Schloss Schadau bei Thun mit dem Niesen und der Blümlisalp im Hintergrund 

Aquarell von Jacques Henri Juillerat, um 1825

(Kunstmuseum Bern)

Reproduziert in: Der Vesuv ist überall