Dillum: Diverse Bilder und Beiträge
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Rück-Cover des Buches von Robert Grishin: The Medieval Empire of the Israelites; 2003
Die Aneinanderstellung eines alten Gemäldes der Kreuzigung Jesu mit einer heutigen Ansicht des Bosporus zeigt, dass die Alten häufig die Staffage von Konstantinopel wählten. - Jene Stadt aber war bis zur einer bestimmten Zeit im 18. Jh. in christlicher, westlicher Hand.
Adolf Methfessel (1836 - 1909), Bern
Die Iguassù-Fälle, 1895
Öl auf Leinwand, 45 x 94 cm
Kunstmuseum Bern
Das spätrömische Kastell von Brugg-Altenburg (Kanton Aargau)
Das glockenförmige Kastell soll aus valentinianischer Zeit stammen, also "um 380 AD". - Doch "um 1000 AD" hätten die Habsburger diese alte Festung zu ihrer Residenz gemacht haben. - Erst später erbauten sie die erhaltene Habsburg in der Nähe von Brugg auf dem Wulpelsberg. - Und im 18. Jahrhundert stellten die Habsburger das erste historisch glaubwürdige Herrschergeschlecht des Römisch-deutschen Reiches.
Die chronologisch grotesk überzogene Geschichte wird an diesem einen Beispiel deutlich. - In Tat und Wahrheit ist das "spätrömische" Kastell vielleicht vor 300 Jahren errichtet worden. Spätrom, Mittelalter und Neuzeit berühren sich fast und gehen ineinander über.
Welche Figur steckt im Stadtplan von Avignon?
Seit Jahren beschäftigt mich der Plan der "mittelalterlichen" Stadt Avignon an der Rhone. - Bekanntlich gibt es die junge Wissenschaft von den Figuren in alten Städten, in Burgen-Grundrissen und in der Landschaft.
Vor kurzem bekam ich den entscheidenden Hinweis: Die Päpste führen in ihrem Wappen häufig eine Muschel. - Und Avignon war bekanntlich die erste Stadt des Papstes, bevor dieser (um die Mitte des 18. Jahrhunderts?) nach Rom transferiert wurde.
Der Stadtplan von Avignon stellt eine Muschel dar (siehe Grafik).
Avignon (AVENNO = VNN) ist ferner das biblische NINIVE (NNV > VNN = Avenno) und das ebenfalls biblische BABEL (PPL = papalis = päpstlich).
Luftbild der Altstadt von Avignon
Luftbild der Piazza del Campo in Siena
Die Muschel in der Platzanlage ist offensichtlich.
Aventicum (Avenches, Kanton Waadt) ist eine Parallel-Stadt zu Avignon:
- Beide Städte haben eine ähnliche Grundform.
- Beide Städte waren Bischofsitze.
- Beide Städte sind namensgleich: AVENNO, Avennonem (VN) und AVENTICUM (VN)
Auch die Altstadt von KIEL enthält deutlich eine Muschel
Auch Besançon, deutsch Byzanz, in der französischen Freigrafschaft könnte eine Muschel darstellen.
Auf alle Fälle scheint die Schlaufe des Doubs das Ergebnis einer alten Flusskorrektur zu sein.
Weshalb baute man Pyramiden im alten Ägypten?
Da Ägypten in der letzten Zeit ins politische Rampenlicht gerückt ist, werden auch dessen berühmte Pyramiden wieder häufiger abgebildet. Und wieder kommen die Fragen hoch:
Warum bauten die Alten solche riesige Monumente und wie?
Solche Fragen interessierten schon die alten Chronisten.
Der solothurnische Chronist Franz Haffner ("Solothurnischer Schauplatz", angeblich "1666", wahrscheinlich 1740er Jahre) beispielsweise diskutiert die Frage nach dem Motiv für den Pyramidenbau und kommt zu folgenden Ergebnissen:
Die Absicht der Erbauer war es, die Leute vom Müssiggang und damit vom Gedanken an Rebellion abzuhalten. Denn wer den ganzen Tag schwere Arbeit geleistet hat, der schätzt den wohlverdienten Schlaf und denkt nicht an Aufruhr.
PS: Der Chronist definiert eine Pyramide als "Spitz-Turm".
http://212.101.26.250/pub/haffner/haffner1.php?Seite=60
Modell eines Märkischen Dorfes
Die berühmte Kupfermünze aus Nîmes (Nemausus):
Vorderseite: Porträts von Agrippa (links) und Augustus (rechts). Inschrift: IMPeratores DIVI F
Rückseite: ein an eine Palme gekettetes Krokodil. Inschrift: COLonia NEMausus
Die Münze findet sich in ganz Europa, häufig (absichtlich) in zwei Stücke zerbrochen.
Die Burgruine Neu Falkenstein bei Balsthal SO von Süden
Bild: Brigitte Reist, 22.8.2010
Vgl. auch die Seite über Burgen in den Kantonen Bern und Freiburg
Ansicht von Schloss Surpierre (Kanton Freiburg)
Das Wohnschloss liegt oberhalb von Villeneuve FR im Broyetal, im westlichen Kantonsteil.
(Aquarell von J. de Castella, ca. 1936)
aus: Heribert Reiners: Die Burgen und Schlösser des Kantons Freiburg, II. Teil, Basel 1937
Vgl. auch die Seite über Burgen in den Kantonen Bern und Freiburg
Sebastian Münster: Cosmographia, "1544 AD", S. 479:
Wie sind die Mitteilungen zu interpretieren?
Der Ausbruch des Vesuvs wird wie heute ins Jahr 79 AD gesetzt.
Einen anderen schrecklichen Ausbruch des Vulkans vermeldet der Chronist für 1306 AD.
Das Datum 1306 stellt eine Zahlenvertauschung dar mit dem wohlbekannten Datum des Vesuvausbruchs 1631 (um 1740?).
Da Sebastian Münster seine Chronik mit "1544" datiert hat, durfte er das Datum 1631 nicht kennen. - Dabei stammt seine Chronik schätzungsweise aus den 1740er Jahren. - Er hatte sicher persönliche Kenntnis von dem verheerenden Vesuv-Ausbruch, der Pompeji endgültig vernichtete.
Der Petersplatz in Rom mit den Kolonnaden von Bernini und sein orientalisches Vorbild aus Gerasa (Jerash) im heutigen Jordanien
Wenn man den Petersplatz in Rom nach der neuen Chronologie auf etwa 1770 - 1780 ansetzt, so ist das "römische" Gerasa etwa 300 Jahre vor heute zu sehen.
Auf jeden Fall ist die Verwandtschaft evident. Die 284 Kolonnaden des Petersplatzes sind ohne die 160 Säulen des römischen Forums von Gerasa undenkbar. - Bernini holte sich seine Inspiration aus der Levante.
Der Plan von Pompeji stellt einen Goldfisch dar!
Der alte Plan der Ausgrabungsstadt zeigt fast deutlicher als eine heutige Karte die Fisch-Figur, welche der Struktur von Pompeji zugrunde liegt.
Plan von Pompeji mit der Wasserleitung von Domenico Fontana
Nach Andreas Tschurilow wurde der Kanal kurz vor der endgültigen Verschüttung der Stadt angelegt. Das Bauwerk stört nämlich nirgends die "antike" Stadtstruktur.
Vergleiche dessen Artikel auf der Webseite Cronologo:
http://www.ilya.it/chrono/pages/framartikdt.htm
Viele römische Kaiser waren eigentliche Vesuvkaiser, besonders die Flavier: Vespasian, Titus und Domitian.
Aber es gab einen Caesar, der hiess ausdrücklich VOLUSIANUS = VESUVIANUS = der Vesuvianer.
Hier sein Münzporträt:
Wie von allen angeblichen römischen Kaisern ist diese Münze perfekt erhalten: Wann wurden diese also geprägt? - Ich meine vor weniger als 300 Jahren.
Abbildung aus: Kaiser Roms im Münzporträt; o.J. (2003), 73
Das Rätsel der "Seevölker"
Invasion der Seevölker im Nildelta in Ägypten
Relief von Medinet Habu
Die in ägyptischen Quellen genannten Namen der Seevölker mit ihren (angeblichen) Angriffsrouten
Die Namen klingen fremdländisch, aber einige kennt man aus der vesuvianisch-neapolitanischen Ortsnamengebung und aus der Matrix der erfundenen Geschichte:
Die PELESET (PLST) sind die Philister des AT, aber dahinter stehen sicher die PERSER. Damit waren zuerst nicht die heutigen Perser, sondern die Franken, die Franzosen gemeint.
Auch andere Namen weisen auf Frankreich:
In KARKISHA (CRCS) erkennt man das südfranzösische Carcassonne, lateinisch CARCASO (CRCS).
Und TERESH (TRS > TRC) bedeutet THRAKIEN (TRC) oder Türken TURCHI (TRC).
SIKULU und SHEKELESH ist beide Male als SICILIAM, Sicilia zu lesen.
Die Kreuzzugsunternehmen gegen Ägypten waren eine französische Angelegenheit:
Um "1219 AD" war der Kreuzzug von Damiette unter Führung von Hugo von Brienne.
Um "1249" war der (zweite) Kreuzzug von Damiette unter Führung des französischen Königs Ludwigs IX.
Beide Kreuzzüge richteten sich gegen Ägypten, beide wurden von Frankreich aus geleitet, beide führten zur Eroberung von Damiette im Nildelta und beide endeten mit einer verheerenden Niederlage gegen die Ägypter im Nildelta und den Verlust der eroberten Stadt. Auch waren bei allen Kreuzzügen viele europäische Nationen beteiligt.
Beide Kreuzzüge waren religiös motivierte Kriegszüge:
Der erste Damiette-Kreuzzug hatte als prominenten Teilnehmer Franz von Assisi (!).
Den zweite Damiette-Kreuzzug führte König Ludwig IX. der Heilige an. - Nomen atque omen!
Auch der Ortsname DAMIETTE spricht für den religiösen Hintergrund der amphibischen Operationen:
DAMIETTE = DMTM > D(L)MTM = DALMATIAM, Dalmatien
Jesus Christus ist bekanntlich über das Galiläische Meer nach DALMANOUTA gesegelt - und sein Analogon Julius Caesar von Brindisi über das Gallische Meer (die Adria) nach DALMATIAM, Dalmatien.
Salomo und das trojanische Pferd finden sich in der pompejanischen Kunst
Salomonisches Urteil
aus: Pittura pompeiana, 2009, 417
Im angeblich antiken Pompeji wurden also Szenen aus dem Alten Testament dargestellt. - Pompeji war somit im letzten Stadium eine (alt)christliche Stadt.
Das trojanische Pferd
aus: Pittura pompeiana 2009, 341
In der letzten Zeit von Pompeji war die vesuvianisch-trojanische Tradition voll entwickelt. - Sogar das Missverständnis war schon da: Fomenko hat nachgewiesen, dass die Episode vom hölzernen Pferd auf einem Text-Missverständnis beruht. Und zwar drangen die Belagerer in einem Aquädukt (aquaeductus) versteckt in die Stadt ein. Die Schreiber verstanden es so, dass die Angreifer heimlich in einem (hölzernen) Pferd gezogen (equus ductus) in Troja eindringen konnten.