Fenis. Vinelz (Fénils) und Hasenburg bedeuten das Gleiche!


Die Erdburg Fenis oder Hasenburg bei Vinelz am Bielersee

Eine gewaltige Erdburg, ihre verblüffenden Namen und ihre sonderbare Form


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Über andere Burgen vergleiche:

Vermischtes über Burgen

Ein neuer Wind in der doktrinär festgefahrenen Burgenforschung


Frau Brigitte Reist aus Nidau hat einen informativen und reich illustrierten Artikel über Burgen rund um Biel aufgeschaltet (unter Berichte):

http://www.reist-design.ch/

Die Hasenburg wird dort erwähnt.


Plan der Erdburg Fenis oder Hasenburg südlich von Vinelz

Plan: Autor, 8.2007

Die Form eines Penis ist in dieser leicht abstrahierten Planaufnahme deutlich zu erkennen.

Der Plan findet sich auch abgebildet in dem Buch des Autors: Die Ursprünge Berns (2008)


Eine gewaltige Erdburg südlich des Bielersees

Die Burgstelle Fenis oder Hasenburg liegt südlich des Bielersees und ein Kilometer südlich des Dorfes Vinelz am steilen Nordabhang des bewaldeten Hügelzuges, der Schaltenrain heißt.

Der Zugang von oben her ist südlich des Burghügels zuerst durch zwei paarweise angeordnete Wallstücke kanalisiert. Weiter oben, knapp unterhalb des Plateaus (hier außerhalb des Planbilds), gab es ferner eine erste Wegsperre in Form eines kurzen Walls mit davorliegendem Graben.

Ein halbkreisförmiger Wall und Graben umgürtet den mächtigen, künstlich überhöhten Burghügel. - Dieser war oben auf der Bergseite zusätzlich durch einen Schildwall geschützt, dessen Krone früher eine Mauer besaß.

An den Burghügel schließen sich im Süden zwei hintereinander geschaltete Terrassenstufen an. Die letztere und größte Stufe war an der Stirnseite durch einen halbkreisförmigen Wall geschützt.

Die ganze Wehranlage hatte zudem sowohl auf der West- wie Ostseite je einen tief eingeschnittenen Bach als natürlichen Schutz.

Man fragt sich, weshalb hier eine so imposante Erdburg aufgeschüttet wurde.

Schaut man gegen Nordosten, so liegt eine keltische Meile, also etwa 2225 m, das Schloß und Städtchen Erlach. - War Fenis etwa Alt-Erlach?

Auch ist die Nähe zu den Grabhügeln des Schaltenrains im Südosten von Fenis zu erwähnen. – Ein erster Grabhügel aber liegt etwa 500 m südöstlich des Burghügels auf dem Plateau.

Das Rätsel der Burg läßt sich nicht lösen. - Aber die Namen habe ich unterdessen sicher gedeutet - sowohl Fenis wie Hasenburg.

Die Ortsnamen Fenis und Vinelz

In meinem geschichtskritischen Buch Bern und die alten Eidgenossen (2008)fielen mir bereits eine Menge sonderbarer Ortsnamen auf, die einen Zusammenhang mit der Sage von der Murtenschlacht zu haben schienen.

2007 lieferte ich in dem Buch Der Vesuv ist überall eine einheitliche und kohärente Erklärung für alle alten Ortsnamen der Schweiz. Diese sind alle zur gleichen Zeit entstanden und haben einen einheitlichen religiösen Hintergrund.

In dem Web-Artikel Bielersee oder Erlachersee befasse ich mich mit der Ortsnamenlandschaft des Bielersees im Besonderen.

Hinter dem Namen Fenis steckt Neapel:

FENIS = PNS = NP(L)S = NEAPOLIS.

Allerdings habe ich dabei nicht alle Weiterungen durchdacht, die sich aus dieser Namensanalyse ergeben. Dabei fällt doch die frappante Ähnlichkeit des Namens mit "Phönikien" auf. - Aber was bedeutet der letztere Name?

Bei der Neubearbeitung der Matrix der alten Geschichte bin ich hier weiter gekommen. In Phönikien steckt ebenso Neapel drin wie in Fenis. Die beste Ableitung ergibt sich wiederum aus dem letztgenannten Burgnamen: FENIS = FNS oder FNC = PHOENICIAM, Phönikien.

Die Deutung Venedig = Neapel ist belegt. Die alte Überlieferung behauptet nämlich ausdrücklich, daß Venedig von Flüchtlingen aus dem zerstörten Troja = Neapel gegründet wurde.

Eine Burg Fenis gibt es übrigens auch im Aostatal.

VINELZ (französisch: Fénils), der Name des Ortes nördlich der Erdburg Fenis, bedeutet ebenfalls NEAPEL (VNLS = PNLS > NPLS). Der Unterschied ist nur der, daß hier das L noch erhalten ist.

Wie kamen die Grafen von Neuenburg zur Hasenburg?

Die Sache mit dem Namen der Erdburg bei Vinelz ist damit noch nicht beendigt: Die Wehranlage hat noch einen anderen Namen, nämlich HASEN-BURG.

Klar ist, daß nur die Volksetymologie hier zu verwerfen ist, daß also kein Zusammenhang mit dem Wald- und Feldtier besteht.

Aber was bedeutet Hasenburg denn?

In dem neuen Buch von Anatoly Fomenko: History - Fiction or Science? (2003) findet sich der richtige Ansatzpunkt zur Erklärung.

Fomenko analysiert dort eine Inschrift auf der Grabplatte von Kaiser Rudolf von Habsburg im Dom zu Speyer (Fomenko: History, 352 ff.).

Schaut man sich die Inschrift von Speyer genau an, so liest man den Geschlechtsnamen deutlich als NABASBURG, nicht als HABSBURG.

Mit dieser Variante läßt sich der Name des Herrschergeschlechts deuten: Er bedeutet dasselbe wie NOVY GOROD im Russischen, nämlich, NOVUS BURG oder NEUBURG. Habsburg heißt also richtig Neu-Burg.

Nun wird einsichtig, daß aus NABAS (NVS) ein HAVAS und - unter Auslassung des mittleren Konsonanten V - ein HS-Burg > HAS-Burg > HASEN-Burg werden konnte.

Hasenburg bedeutet das Gleiche wie Fenis, nämlich Neu-Stadt, Neuburg oder Neuenburg.

Jetzt versteht man auch die älteste Überlieferung, welche immer von den Grafen von Neuenburg oder Fenis spricht. - Die Alten wußten noch von dem Zusammenhang Fenis = Hasenburg = Neuenburg. - Erst später ist diese Kenntnis verloren gegangen.

FENIS = PENIS

Die größte Sensation bei der Hasenburg aber kam im Sommer 2007. Damals zeichnete ich eine neue Planskizze des Erdwerkes (vergleiche oben). Diese fügte ich in mein neues Buch Die Ursprünge Berns ein.

In diesem neuen Plan ist überdeutlich ein männliches Genital zu erkennen - von den Erbauern sicher beabsichtigt.

Wenn es noch einen Zweifel an der Deutung gibt, so verfliegt dieser, wenn man den Namen der Burg analysiert:

Ein P und ein F sind bekanntlich austauschbar. Also ist FENIS gleich PENIS. Und der Name steht wie Neapel für etwas Festes, Starkes, Männliches.

Unterdessen habe ich in dem bekannten Schloß Chillon am Genfersee bei Montreux ein weibliches Genital erkannt. Man lese hierzu:

Schloß Chillon – eine Vulva!


5.10.2004/14.1.2006, 3.8.2007